didaktischer Ansatz:
Es handelt sich um einen anspruchsvolleren Text. Sie erreichen einen dramatischen Lerneffekt, wenn Sie mit der Datei folgendermaßen umgehen. Vorausgesetzt wird ein passives Verständnis (lesend / hörend) des im Teil Grammatik Diskutierten. Ein aktives Verständnis (schreibend / sprechend) des dort Gesagten ist nicht nötig. Wenn Ihnen nicht klar ist was gemeint ist, folgen Sie dem Link und lesen das im Abschnitt Grammatik Dargestellte durch. Arbeiten Sie jetzt diese Geschichte durch, machen Sie sich anhand der deutschen Übersetzung die Bedeutung klar, lernen Sie die Wörter. Ziehen Sie dann die ganze Datei herunter (134 MB). Es handelt sich um 40 mp3 Dateien als zip/rar gepackt, Sie können dann die zip/rar-Datei entpacken und alle mp3 Dateien in einen mp3 Player ziehen oder auf eine CD kopieren, sie sind dann auf jedem mp3 fähigen Abspielgerät oder modernen CD Player lauffähig.

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Capitolo I

Come andò che maestro Ciliegia, falegname, trovò un pezzo di legno, che piangeva e rideva come un bambino.

C’era una volta…
— Un re! — diranno subito i miei piccoli lettori.
No, ragazzi, avete sbagliato. C’era una volta un pezzo di legno.
Non era un legno di lusso, ma un semplice pezzo da catasta, di quelli che d’inverno si mettono nelle stufe e nei caminetti per accendere il fuoco e per riscaldare le stanze.
Non so come andasse, ma il fatto gli è che un bel giorno questo pezzo di legno capitò nella bottega di un vecchio falegname, il quale aveva nome mastr’Antonio, se non che tutti lo chiamavano maestro Ciliegia, per via della punta del suo naso, che era sempre lustra e paonazza, come una ciliegia matura.
Appena maestro Ciliegia ebbe visto quel pezzo di legno, si rallegrò tutto e dandosi una fregatina di mani per la contentezza, borbottò a mezza voce:
— Questo legno è capitato a tempo: voglio servirmene per fare una gamba di tavolino.
Detto fatto, prese subito l’ascia arrotata per cominciare a levargli la scorza e a digrossarlo, ma quando fu lì per lasciare andare la prima asciata, rimase col braccio sospeso in aria, perché sentì una vocina sottile, che disse raccomandandosi:
— Non mi picchiar tanto forte!
Figuratevi come rimase quel buon vecchio di maestro Ciliegia!
Girò gli occhi smarriti intorno alla stanza per vedere di dove mai poteva essere uscita quella vocina, e non vide nessuno! Guardò sotto il banco, e nessuno; guardò dentro un armadio che stava sempre chiuso, e nessuno; guardò nel corbello dei trucioli e della segatura, e nessuno; apri l’uscio di bottega per dare un’occhiata anche sulla strada, e nessuno! O dunque?…
— Ho capito; — disse allora ridendo e grattandosi la parrucca, — si vede che quella vocina me la sono figurata io. Rimettiamoci a lavorare.
E ripresa l’ascia in mano, tirò giù un solennissimo colpo sul pezzo di legno.
— Ohi! tu m’hai fatto male! — gridò rammaricandosi la solita vocina.
Questa volta maestro Ciliegia resta di stucco, cogli occhi fuori del capo per la paura, colla bocca spalancata e colla lingua giù ciondoloni fino al mento, come un mascherone da fontana. Appena riebbe l’uso della parola, cominciò a dire tremando e balbettando dallo spavento:
— Ma di dove sarà uscita questa vocina che ha detto ohi?… Eppure qui non c’è anima viva. Che sia per caso questo pezzo di legno che abbia imparato a piangere e a lamentarsi come un bambino? Io non lo posso credere. Questo legno eccolo qui; è un pezzo di legno da caminetto, come tutti gli altri, e a buttarlo sul fuoco, c’è da far bollire una pentola di fagioli… O dunque? Che ci sia nascosto dentro qualcuno? Se c’è nascosto qualcuno, tanto peggio per lui. Ora l’accomodo io!
E così dicendo, agguantò con tutt’e due le mani quel povero pezzo di legno e si pose a sbatacchiarlo senza carità contro le pareti della stanza.
Poi si messe in ascolto, per sentire se c’era qualche vocina che si lamentasse. Aspettò due minuti, e nulla; cinque minuti, e nulla; dieci minuti, e nulla!
— Ho capito, — disse allora sforzandosi di ridere e arruffandosi la parrucca, — si vede che quella vocina che ha detto ohi, me la sono figurata io! Rimettiamoci a lavorare.
E perché gli era entrata addosso una gran paura, si provò a canterellare per farsi un po’ di coraggio.
Intanto, posata da una parte l’ascia, prese in mano la pialla, per piallare e tirare a pulimento il pezzo di legno; ma nel mentre che lo piallava in su e in giù, sentì la solita vocina che gli disse ridendo:
— Smetti! tu mi fai il pizzicorino sul corpo!
Questa volta il povero maestro Ciliegia cadde giù come fulminato. Quando riaprì gli occhi, si trovò seduto per terra.
Il suo viso pareva trasfigurato, e perfino la punta del naso, di paonazza come era quasi sempre, gli era diventata turchina dalla gran paura.

 

1. Kapitel

Wie es sich zutrug, dass Meister Kirsche, der Tischler, ein Stück Holz fand, das weinte und lachte wie ein kleiner Junge

Es war einmal...
"Ein König!" - werden gleich meine kleinen Leser sagen.

"Nein, Kinder, ihr habt euch geirrt. Es war einmal ein Holzstück.

Es war kein prächtiges Holzstück, sondern ein einfaches Stück Klafterholz, von jenen, die man im Winter in den Ofen schiebt und in den Kamin schiebt um das Feuer anzuzünden und so das Zimmer zu wärmen.

Ich weiß nicht, wie es sich zutrug, Tatsach jedoch ist, dass eines schönen Tages dieses Holzstück in der Werkstatt eines alten Schreiners gelandet ist, dessen name Meister Antonio war, obwohl alle ihn Kirsche nannten, wegen der Spitze seiner Nase, die immer poliert und purpurrot wie eine reife Kirsche war.

Kaum hatte Meister Kirsche dieses Holzstück gesehen, freute er sich , rieb sich die Hände aus lauter Zufriedenheit und brummulte in sich hinein:

"Dieses Holzstück kommt mir gerade recht: Ich werde es brauchen können um ein Tischbein zu machen.

Gesagt, getan, nahm er sofort ein scharfes Beil und begann die Rinde abzumachen und es zu schleifen. Doch als er im Begriff war, den ersten Hieb mit der Axt zu tun, verharrte er mit erhobenem Arm, als er ein dünnes Stimmchen vernahm, das um sich bemerkbar zu machen sagte:

" Schlag nicht so fest!"

Stellt euch vor, wie dieser gute alte Meister Kirsche verdutzt schaute!

Er ließ die verdutzten Augen durch das Zimmer gleiten um zu sehen, woher dieses Stimmchen kommen könne, sah aber niemanden! Er schaute unter die Bank, niemand. Er schaute in den Schrank, der immer geschlossen war, niemand. Er schaute in den Korb mit den Splittern und Spänen, niemand. Er öffnete die Tür der Werkstatt um auch einen Blick auf die Straße zu werfen, nieman! Was nun ?...

"Ich verstehe", sagte er lachend und gratzte sich die Perrücke, "die Stimme hab wohl ich mir vorgestellt. Machen wir uns wieder an die Arbeit."

Er nahm die Axt wieder in die Hand und ließ einen hieb feierlich auf das Holzstück ein.

"Hey! Du hast mir weh getan!", machte sich die gleiche Stimme mit einem Schrei bemerkbar.

Dieses Mal war Meister Kirsche verblüfft, mit Augen, die ihm vor Angst aus dem Kopf traten, mit aufgerissenem Mund, einer Zunge, die bis hinab zum Kinn baumelte, wie bei manchen Masken, die man wasserspeiend bei Brunnen findet.
Kaum dass er wieder in der Lage war zu sprechen, fing er vor Schreck zitternd und stotternd zu sprechen an.

"Aber woher kommt dieses Stimmchen, dass hey gesagt hat? ...Wo doch hier keine lebende Seele ist. Sollte es vielleicht dieses Stück Holz sein, dass gelernt hat wie ein Kind zu weinen und zu jammern? Ich kann es nicht glauben. Dieses Holz hier ist ein Stück Kaminholz, wie alle anderen und wenn es es ins Feuer wirft, dient es dazu einen Topf mit Bohnen zum kochen zu bringen... Oder etwa nicht?
Sollte jemand darin versteckt sein? Wenn jemand darin versteckt ist, dann ist das Pech für ihn. Jetzt stopfe ich ihn hinein!

Und noch während er dies sagte, umfasste er mit beiden Händen dieses arme Holzstück und machte sich daran es ohne Erbarmen gegen die Wände des Zimmers zu schleudern.

Dann lauschte er um zu hören, ob es ein Stimmchen gäbe, dass jammern würde. Er wartete zwei Minuten, nichts, fünf Minuten, nichts, zehn Minuten, nichts!

"Ich verstehe", sagte er nun mit einem erzwungenen Lachen und indem er sich die Haare raufte. "Nun ist es klar, dass ich mir die Stimme, die hey sagt, eingebildet habe! Machen wir uns wieder an die Arbeit."

Und weil ihn nun eine große Angst überkommen hatte, machte er sich daran vor sich hin zu trällern, um sich Mut zu machen.
Währenddessen, nachdem er die Axt beiseite gelegt hatte, nahm er den Hobel in die Hand um zu hobeln und das Holzstück abzuschmiergeln. Doch während er es von oben bis unten abhobelte, hörte er wieder das gleiche Stimmchen, dass lachend zu ihm sagte:

"Hör auf! Du kitzelst meinen Körper!"

Dieses Mal stürzte Meister Kirsche wie vom Blitz getroffen zu Boden. Als er die Augen wieder öffnete, fand er sich sitzend auf der Erde wieder.

Sein Gesicht schien wie gewandelt und sogar die Nasenspitze, die doch immer so tiefrot schien, war vor lauter Angst blau geworden.





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