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Wir kommen hier zum
schwierigsten Laut oder Phonem der italienischen Sprache,
der auch im Spanischen die Leute zur Verzweiflung treibt.
Also: Mal ganz locker. Erstmal horchen wir uns das im
italienischen Originalsound an und dann in der teutonischen,
und damit falschen, Variante.
Meines Wissens hat niemand Probleme, den Unterschied zu hören, die Probleme entstehen bei der Produktion dieses Tones. Damit wir aber auf der sicheren Seite sind, nochmal die zwei Töne zusammen, dann hört man den Unterschied garantiert.
So, damit ist jetzt erstmal das Problem präzise benannt, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Das deutsche 'r' ist guttural, es entsteht, in dem man das Gaumenzäpfchen (wenn sie in den Spiegel schauen und den Mund öffnen sehen sie es, hinten im Rachenraum) vibrieren lässt. Das 'r' des Italienischen (und auch des Spanischen) wird produziert, in dem man die Zunge an der Stelle positioniert, wo üblicherweise das 'd' produziert wird, also an den oberen Schneidezähnen und die Zunge dann vibrieren läßt. Nebenbemerkung: Es gibt Leute, die mit diesem 'r' keine Probleme haben, das sind die Leute, die im Raum Nürnberg, Bamberg, Erlangen wohnen und tatsächlich die dortige Variante des Bayrischen sprechen. In diesem Raum wird das 'r' gerollt. Diese Leute können jetzt weiterschreiten zu 2.17 Das 'o'. Für die anderen Angehörigen des Stammes der Teutonen gibt es nun unterschiedliche Herangehensweisen, wie man die Produktion dieses r üben kann.
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