Sinnzusammenhänge können im Deutschen mit "was" referenziert werden.

Er hat mir nicht alles gesagt, was alles verkomplizierte.

Dieser Typ von Konstruktion ist insofern etwas dubios, weil oft eine logische Beziehung herrscht, die aber nicht kenntlich gemacht wird. Wir sehen das deutlicher, wenn wir mit einem Relativadverb konstruieren, das die logische Beziehung offen legt.

Keine Offenlegung der logischen Beziehung bei Referenzierung mit was
Er hat mir nicht alles gesagt, was alles verkomplizierte.
=>Er hat mir nicht alles gesagt, wodurch sich alles verkomplizierte.
Er hat mir gesagt, dass er keine Zeit hat, was ich ihm nicht glaubte.
=>Er hat mir gesagt, dass er keine Zeit hat, woran ich aber nicht glaubte.
Er hat einen langen Vortrag gehalten, was aber niemanden überzeugte.
=>Er hat einen langen Vortrag gehalten, womit er aber niemanden überzeugte.

Was aber die Offenlegung der logischen Beziehung durch ein geeignetes Relativadverb angeht, gibt es keine Unterschiede zwischen dem Deutschen und dem Italienischen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das Deutsche mehr Relativadverbien kennt, die, rein theoretisch, die logische Beziehung offenlegen könnten, was aber praktisch eher selten passiert.

Dem deuschen "was" als Relativadverb entspricht " quello che", "cosa a cui / cosa che", bzw. "ciò che ", wenn tutto referenziert wird
Non mi ha detto tutto, ció che complicava la situazione.
Er hat mir nicht alles gesagt, was die Situation verkomplizierte.
Mi ha detto che non aveva tempo, cosa a cui io non credevo.
Er hat mir gesagt, dass er keine Zeit habe, was ich nicht glaubte.