Bis jetzt haben wir uns nur über die unbetonten Personalpronomen unterhalten. Wenn es jetzt unbetonte Personalpronomen gibt, wird es wohl noch ein zweite Gruppe geben. Wie die wohl heißt? Genau! Pommes mit Mayo! Die Frage, die man sich jetzt stellt, ist, wofür man die betonten Personalpronomen überhaupt braucht. Um die Sache anschaulicher zu machen, mal ein kurzer Exkurs zum Idiom des Stammes der Teutonen. Bei den Teutonen ziehen bestimmte Präpositionen einen bestimmten Fall nach sich.

Dativ: Von mir aus kann er da bleiben, wo der Pfeffer wächst.
Akkusativ: Ich lege das Buch auf den Tisch.
Genitiv: Aufgrund seines Wesens, war er bei allen beliebt.

Es besteht also auch im Teutonischen ein Unterschied, ob das Personalpronomen alleine steht oder zusammen mit einer Präposition, denn letztlich gibt es keinen logisch zwingenden Grund, warum eine bestimmte Präposition einen bestimmten Fall verlangt und die Wahl des Falles schwankt in Abhängigkeit von der Tagesform des Sprechers (Wegen seinem Geld ? Wegen seines Geldes?). In den romanischen Sprachen, als auch im Italienischen, ist es so, dass nach Präpositionen ein betontes Personalpronomen folgt. Überwiegend begegnen uns die betonten Personalpronomen nach Präpositionen (Ich mache es für dich. Ich mache es wegen ihr). Weiter kann es Fälle geben, wo das Personalpronomen ohne Verb steht (Hast Du mich gesehen? Dich? Wieso? Hätte ich Dich sehen sollen?). Auch in diesem Fall wird die betonte Form des Personalpronomens verwendet. Weiter steht die betonte Form, wenn etwas betont werden soll (Ich habe es dir gesagt und nicht ihm).