Die romanischen Sprachen klären die Beziehung der Objekte zueinander nicht über die Deklination, das heißt über eine Veränderung des Wortes selbst.

Der Satz "Ich gebe der Frau das Auto meines Vaters", wird im Italienischen folgendermaßen konstruiert.

Beispiele
Nominativ Dativ Akkusativ Genitiv
Ich gebe zu die Frau das Auto von mein Vater.
Io do alla donna la macchina di mio padre.

Wir sehen also, dass das Italienische die Fälle mit Präpositionen konstruiert, eine Möglichkeit, die wir im deutschen nur vom Genitiv (das Haus von meinem Vater) kennen und auch da entspricht sie nicht dem Standard.

Beispiele
Nominativ => keine besondere Markierung
La donna è felice.
Die Frau ist glücklich.
Genitiv => Markierung mit der Präposition di
La porta della casa è aperta.
Die Tür von das Haus ist offen.
Dativ => Markierung mit der Präposition a
Do il libro ai bambini.
Ich gebe das Buch zu den Kindern.
Akkusativ => Keine Markierung, allein die Satzstellung entscheidet über die Funktion.
Vediamo le case.
Wir sehen das Haus.

Andere Beispiele

Nominativ
Carla non vuole mangiare la sua pizza.
Carla nicht will essen die ihre Pizza.
Roberto è stanco oggi.
Roberto ist müde heute.
Tutti vogliono essere ricchi, ma nessuno vuole lavorare.
Alle wollen sein reich, aber niemand will arbeiten.
Mia nonna abita a Parigi.
Meine Oma wohnt in Paris.
Io sono contento del mio lavoro.
Ich bin zufrieden von meiner Arbeit.
Hanno comprato un litro di latte.
hh Sie haben gekauft ein Liter von Milch.hhh