Bei der Masse der Substantive stellt sich die Frage nach der Bildung einer weiblichen oder männlichen Form nicht, weil die Masse der Substantive ein Geschlecht im eigentlichen Sinne nicht hat. Die Flasche hat nichts wirklich weibliches an sich und der Benzinkanister nichts männliches. Die Frage wie die männliche oder weibliche Form gebildet wird, stellt sich nur bei Substantiven, die sich tatsächlich auf eine Frau oder einen Mann beziehen können, also bei Staatsangehörigkeiten (Italiener <=> Italienerin), Berufsgruppen (Bäcker <=> Bäckerin), Angehörige einer Glaubensgemeinschaft (Christ <=> Christin), Akademische Titel (Doktor <=> Doktorin), Verwandtschaftsbeziehungen (Oma <=> Opa), Tiere (Kater <=> Katze).

Bei den Adjektiven wiederum sieht es anders aus. Da diese ja in Genus und Numerus mit dem Substantiv, auf das sie sich beziehen, übereinstimmen, muss es von jedem Adjektiv auch eine weibliche Form geben. In den folgenden Beispielen werden auch die Pluralformen gezeigt, diese jedoch ergeben sich aus den Regeln zur Pluralbildung (aus o wird nun mal zum Beispiel i und aus a wird e).