Italienische Wörter haben den Tondruck in der Regel auf der vorletzten Silbe

Italienische Wörter haben den Tondruck in der Regel auf der vorletzten Silbe und Ausnahmen davon werden nicht, wie etwa im Spanischen, durch Akzent gekennzeichnet. Einzig die betonte letzte Silbe trägt einen Akzent. Hierbei ist dann zwischen einem offenen (ähnlich wie das deutsche ä in ärmlich) und einem geschlossenen e (wie in Deutsch Esel) zu unterscheiden. Das offene e trägt einen accento grave (è), das geschlossene e einen accento acuto (é). Zu unterscheiden ist hierbei aber noch der Akzent, der gar kein diakritisches Zeichen ist, sondern lediglich bei Homonymen (Gleichklingern) die grammatikalische Funktion beschreibt, aber keinen Einfluss auf das Lautbild hat.

Beispiele
comprò = er / sie / es kaufte (offenes o, Betonung auf der letzten Silbe)
perché = warum ( geschlossenes e, Betonung auf der letzten Silbe)
numero = Nummer (Abweichung vom Normalfall, Betonung auf u, vorvorletzter Silbe)
novanta = neunzig (Normalfall, Betonung auf der vorletzten Silbe)
è = er / sie / es ist (kein diakritisches Zeichen, hebt es aber vom e ab, was und heißt)