Wir werden im Verlaufe dieses Lehrbuchs immer wieder die Begriffe Vokale und Konsonanten verwenden, deshalb werden wir sie jetzt erklären. Als Vokale bezeichnet man all die Laute, bei denen die Luft ausströmt ohne durch das Gaumenzäpfchen, die Zunge, die Lippen, die Zähne umgelenkt zu werden und als Konsonanten all die Laute, bei denen eben genau dies geschieht. Im Schriftbild werden Vokale im Deutschen durch die Buchstaben a, e, i, o, u, ö, ü, ä dargestellt und die Konsonanten durch b, c, d, f, g, h, j, k, l, m, n, p, q, r, s, t, v, w, x, y, z. Das Schriftbild allerdings informiert uns nicht über die Anzahl der Vokale, weil ein Buchstabe für mehrere Vokale stehen kann, zum Beispiel gibt es im Deutschen ein offenes und ein geschlossenes o, ein helles und dunkles a, aber beide werden durch o bzw. durch a dargestellt. Die Bedeutung der Vokale wiederum ist vielen Leuten nicht klar. Vokale erlauben es der Zunge, in eine Grundposition zurückzufahren, aus der heraus ein neuer Konsonant produziert werden kann. In der Regel kann man sagen, dass mehr als drei Konsonanten hintereinander nicht möglich sind.

Beispiel
das geht noch: str (Strang, Strich etc.)
und das nicht: strb, strm, strt, strp etc.

Sie fragen sich jetzt, warum man das wissen muss ? Na Sie machen mir ja Spaß. Muss man irgendwas von dem Krempel den Günther Jauch in diesem Dingsda Quiz fragt, wissen??? Diese Erkenntnis übrigens hatte schon der mir sehr bekannte arabische Linguist, Abdul Quaida Ibn Uf auf seinem fliegenden Teppich im 6. Jahrhundert. Das Arabische schreibt Vokale nämlich als diakritische Zeichen über den Konsonanten. (Warum ausgerechnet die Ölscheichs fliegende Teppiche hatten, weiß auch kein Mensch, ist auch egal.)