Voi ch’ascoltate in rime sparse il suono

Voi ch'ascoltate in rime sparse il suono
di quei sospiri ond'io nudriva 'l core
in sul mio primo giovenile errore
quand'era in parte altr'uom da quel ch'i' sono,

del vario stile in ch'io piango e ragiono
fra le vane speranze e 'l van dolore,
ove sia chi per prova intenda amore,
spero trovar pietà, nonché perdono.

Ma ben veggio or sì come al popol tutto
favola fui gran tempo, onde sovente
di me medesmo meco mi vergogno;

e del mio vaneggiar vergogna è 'l frutto,
e 'l pentersi, e 'l conoscer chiaramente
che quanto piace al mondo è breve sogno.

 

Ihr, die ihr in verstreuten Reimen, den Klang vernehmt

Ihr, die ihr in verstreuten Reimen, den Klang vernehmt
von jenen Seufzern, die meinem Herzen Nahrung waren
in meinem ersten jugendlichen Irren als, in mancher Weise,
ein andrer Mensch ich war als heute,

möget ihr, die ihr die Liebe kennt aus eigener
Erfahrung verzeihen, wenn auch nicht entschuldigen,
dass der Klang in dem ich wein' und denke, so
wankend zwischen leerer Hoffnung, leerem Schmerz,
so verschieden ist in seiner Färbung.

Ich sehe nun, das es das Volk seit alters
her verwirrte, weshalb auch ich
mich immer wieder schäme.

Scham sowie Reue ist die Frucht meines
unsteten Denkens und die Erkenntnis, dass was
der Welt gefällt, nicht ist als ein kurzer Traum